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Suchtprävention

Hallo, wir sind die Suchtpräventions- AG!

Wir gehen in Klassen des siebten und neunten Schuljahres und klären über Folgen, Wirkungen und Gefahren des Drogenkonsums sowie anderer gefährlicher Süchte auf.

Unsere AG besteht seit Sommer 2015 und setzt sich aus einer Lehrkraft und vier Schülerinnen der Stufe Q1 zusammen.

In den siebten Klassen arbeiten wir mit dem Alkohol- Koffer. Die Schüler können nach einigen Einstiegsspielen ihr neu erworbenes Wissen in einem Quiz anwenden. Anschließend dürfen die Schülerinnen und Schüler mit einer Alkoholbrille mit Promillesimulation einen Parcour durchlaufen und somit die Erfahrung des Kontrollverlusts durch Alkohol nacherleben.Beendet wird die thematische Doppelstunde mit einer Fazitrunde, in welcher die jungen Schüler ihr neu erworbenes Wissen reflektieren und der AG eine Rückmeldung geben.

Anders als im 7. Schuljahr arbeitet die Arbeitsgemeinschaft für Suchtprävention im 9. Schuljahr mit dem Cannabis- Koffer. Hier ist das Ziel der Doppelstunde, die Schülerinnen und Schüler über Wirkungen, Gefahren und Folgen des Cannabis- Konsums aufzuklären.

Im Vorfeld, schauen sich die Neuntklässler im Kino das Jugenddrama „LOL“ an, welcher unter anderem Drogenkonsum thematisiert. Dieses Thema wird dann von der AG in der Doppelstunde vertieft. Nach einer anfänglichen Fragerunde und Klärungen von Begrifflichkeiten, können die Schüler ihr Wissen in einem Quiz anwenden. Daraufhin ordnen die Lernenden verschiedene Streckstoffe zu und kontrollieren sie anhand einer Musterlösung mit der AG zusammen. Zudem werden in Gruppen Gründe, Wirkungen und Folgen, sowie die Legalisierung von Cannabis diskutiert. Zum Abschluss wird wieder eine Fazitrunde durchgeführt und eine Rückmeldung an die AG gegeben.

Abgeschlossen wird die Suchtpräventionsarbeit am Petrinum durch die AG in der Stufe Q1 mit dem Methodenkoffer GlüxBoxx NRW. Hier liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf dem Thema Glücksspiel in allen seinen Variationen (Sportwetten, Lotto, Poker, Automaten, etc.). In verschiedenen Stationen arbeiten die Schülerinnen und Schüler zu Fragen der Suchtverläufe, empfinden das Erlebnis der Fast-Gewinne nach, klären Rechtsfragen, kategorisieren die Gefahrenpotentiale verschiedener Spielangebote und überlegen Möglichkeiten, wie Jugendliche aus dem Suchtkreislauf entkommen können.

Für Verbesserungsvorschläge und Kritik sind wir als AG natürlich immer offen!

Liebe Grüße,

Eure Suchtpräventions- AG

SAERBECK 2016

Ein Rückblick von Tabea Hartmann und Lea Hoffmann, Klasse 7a

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Die Saerbeck-Fahrt, das sogenannte Drogencamp, hat uns allen sehr gut gefallen, weil unsere Klassengemeinschaft dadurch gestärkt wurde und wir viel über das Thema Sucht erfahren konnten.

Als wir am Mittwochmittag an der sehr schön eingerichteten Jugendherberge ankamen, wurden wir von unseren Betreuern mit einem leckeren Mittagessen begrüßt. Aber bevor wir es kosten durften, wurden wir unseren Zimmern zugewiesen, die entlang eines Flures gelegen sind. Nach dem Essen spielten wir auf dem großen Grundstück Fangen, sodass wir nachher alle ausgepowert waren.

Darauf folgte die erste Einheit des Programms, in der uns vor allem der peppige Puschel faszinierte, obwohl es schlicht und einfach gesehen nur ein bunter Ball ist. Nach etwa einer Stunde konnten die Erzieher uns alle mit unseren Namen ansprechen, da wir viele lustige und lang dauernde Kennenlernspiele gespielt hatten. Sie schafften es allerdings, dass das – und auch das meiste an den anderen Programmen – viel Spaß machte und nicht langweilig wurde, indem sie uns viel praktisch haben arbeiten lassen. Trotz des langen Programms, das bis in den Abend hineinging, war noch keine Müdigkeit zu sehen, sodass es zu vielen Klopfstreichen, aber wenig Schlaf – für einige nur vier Stunden – kam. Am nächsten Morgen erwartete uns Paul, ein trockener Alkoholiker, der da war, damit er uns über die Alkoholsucht informieren konnte.

Während der darauffolgenden Mittagspause hatten wir viele Möglichkeiten, uns zu beschäftigen, wie zum Beispiel Fußball, Tischball oder auch Kickern in dem Aktivitätsraum, der mit der Zeit immer voller wurde.

Das Finale für den Nachmittag sollte dann das Amazonas-Spiel sein. Obwohl die Vorstellung, dass wir mit einem Flugzeug in den Amazonas stürzen und uns genau fünfundzwanzig Wrackteile in Form von quadratischen Plastikplatten bleiben, mit denen wir dann auf die andere Seite des Amazonas gelangen müssen, wo ausgerechnet Saerbeck liegt, ziemlich unrealistisch vorkam, hatten wir viel Spaß. Wir zeigten unsere guten Nerven, indem wir trotz eines Halbertrunkenen, den wir aber gerne wieder vom Ufer abholten, trotz eines Einbeinigen, dessen zweites Bein von hungrigen Fischen abgenagt wurde, und trotz drängelnden Menschen, die auf keinen Fall zu spät zum Abendessen kommen wollten, das Ziel als Klasse erreichten.

Schade war nur, dass uns kurz darauf Jan und Birger verlassen mussten, da sie an einem Wissenschaftswettbewerb in Marl teilnehmen durften.

Am Abend spielten wir im Dunkeln Fangen, bei dem nur die Fänger Taschenlampen haben durften. Wenn wir die Umgebung besser gekannt hätten, wäre es vielleicht auch ohne gegangen, aber da aus dem Nichts unerwartet Büsche auftauchen konnten, war es deutlich sicherer. In dieser Nacht wurde auch die Nachtruhe eingehalten und es blieb leiser. Mehr geschah außerhalb der Zimmer jedoch nicht. Wenn wir nicht von Lehrkörpern sehr ähnlichen Leibwachen rund um die Uhr bewacht worden wären, hätten wir ein ruhiges Zusammenkommen an geheimem Ort genossen.

Am nächsten Morgen hatten wir noch eine letzte Programmeinheit, in der wir uns mit dem „Ich“ des Sucht-Dreiecks beschäftigten, indem wir positive Dinge für jedes Mitglied aus der Klasse auf deren Rücken schreiben sollten.

Kurz darauf kam auch schon der Bus, der uns – gefüllt mit schönen Gedanken an die aufregenden, wenn auch nur zwei Tage – nach Hause brachte.