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Lateinunterricht: Voraussetzung für viele Studienfächer

Das Fach Latein besitzt seit 1979 eine Beschreibung verbindlicher Unterrichtsstandards, das Latinum, das im Rahmen des schulischen Lateinunterrichts erworben werden kann (lesen Sie hier mehr zu den Möglichkeiten, das Latinum am Gymnasium Petrinum zu erwerben). Das Latinum bescheinigt dem Inhaber die Erlangung verschiedener Kenntnisse und Fertigkeiten, die für viele Studiengänge eine gute, mitunter sogar unverzichtbare Voraussetzung darstellen. Hervorzuheben sind in diesem Kontext insbesondere Texterschließungs- und Lesekompetenzen, Lernkompetenzenallgemeine Sprachkompetenzen sowie  eine  bewusstere, präzisere und abwechslungsreichere Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache

Außerdem kann die lateinische Sprache insofern als Fundamentalsprache der Wissenschaft schlechthin angesehen werden, als sie einen maßgeblichen Einfluss auf die Ausbildung der Terminologie und die Entwicklung der Grundbegriffe fast aller Wissenschaften hatte. Kenntnisse der lateinischen Sprache erleichtern eine schnelle Aneignung der Fachterminologien verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, da ihre Begriffe von ihren lateinischen Ursprüngen her erschlossen werden können. Als Belege für diese These mögen die folgenden Beispiele aus einigen Wissenschaften dienen (zum Vergrößern auf die Tabelle klicken).

Latein in den Terminologien der Wissenschaften

Ferner ist das Latinum an vielen Universitäten und Hochschulen unabdingbare Voraussetzung für das Studium bestimmter Fächer. Dazu gehören zumeist die romanischen Sprachen Französisch, Spanisch und Italienisch, Geschichte, Theologie, Philosophie, Kunstgeschichte et cetera. Genaue Auskunft über die Sprachanforderungen in den einzelnen Fachrichtungen geben die zentralen Studienberatungsstellen der Universitäten (vergleiche die rechtsstehenden Links). Der nachträgliche Erwerb des Latinum im Rahmen universitärer Sprachkurse im Umfang von in der Regel zwei Semestern  mit etwa vier Stunden Intensivunterricht pro Woche, die zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen zu belegen sind, ist  zwar an vielen Hochschulen möglich. Es ist aber nicht nur anstrengend, Latein an der Universität nachzulernen,  sondern kostet auch wertvolle Studienzeit, was letztlich zu einer nicht unerheblichen Verlängerung der Studiendauer und folglich einer Erhöhung der Ausbildungskosten führen kann - an der Schule wäre es vielleicht leichter und gewinnbringender gewesen.