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Wegbegleiter

Der Wegbegleiter versteht sich als eine kindgerechte Ergänzung zu unserer Hausordnung. Seine Inhalte wurden von Eltern und Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam formuliert.

Vorwort

Der Wegbegleiter soll euch und Ihnen helfen, im Schulalltag verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll miteinander umzugehen, damit sich alle an unserer Schule wohl fühlen können.
Euch, den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5, begegnet der Wegbegleiter im Politikunterricht. Ihr werdet ihn bei der Suche nach euren eigenen Klassenregeln verwenden.
Ihnen, den Eltern, wird er auf einem Elternabend vorgestellt; so können Sie sich mit den wichtigen Regeln an dieser Schule vertraut machen, auf denen die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule aufbaut.

Der Wegbegleiter enthält Gebote und Verbote, die alle Mitglieder der Schulgemeinschaft einhalten müssen. Falls jemand dagegen verstößt, wird dies nicht ohne Konsequenzen bleiben. Natürlich wäre es jedoch besser, wenn jeder begreift, warum die Regeln sinnvoll sind und sich daran hält. Dann tragen alle ihren Teil zum friedlichen Zusammenleben am Gymnasium Petrinum bei und können sich hier wohl fühlen.

1. Verhaltensregeln

1.1. Verhalten gegenüber anderen Personen

  • Ich schließe niemanden aus.

  • Ich lache niemanden aus.

  • Ich schlage und/oder verletze niemanden.

1.2. Verhalten gegenüber Gegenständen

  • Ich gehe sorgsam mit dem Eigentum der Schule um.

  • Ich versehe ausgeliehene Schulbücher mit einem Schutzumschlag, ich male und schreibe nicht ohne Erlaubnis in sie hinein.

  • Ich entwende und zerstöre kein Eigentum anderer.

  • Ich gehe sparsam mit Energien und Rohstoff um: Licht, Wärme, Wasser, Kreide und Papier.

1.3. Verhalten während der allgemeinen Unterrichtszeit

    a) Zu Beginn und während des Unterrichts

    • Ich lege vor dem Unterricht meine Materialien für die Stunde bereit.

    • Ich informiere die Lehrerin bzw. den Lehrer, wenn ich meine Aufgaben nicht gemacht und/oder meine Materialien für die Stunde vergessen habe.

    • Ich störe den Unterricht nicht durch Umhergehen, Reden, Essen oder Trinken.

b) Während der Pausen und auf dem Schulgelände

    • Ich halte mich in den 5-Minuten-Pausen im Klassenraum auf.

    • Ich gehe in den großen Pausen auf den Schulhof (Ausnahme: Regenpause)

    • Ich betrete das Schulgebäude bei späterem Beginn erst in der Pause.

    • Ich benutze für Ballspiele nur Softbälle.

    • Ich werfe nicht mit Schneebällen oder harten Gegenständen.

2. Verhalten der Schule bei Regelverstößen

Jeder Regelverstoß wird als Einzelfall betrachtet. Seine Vorgeschichte, der Vorfall selbst und viele weitere Punkte führen schließlich zu der Entscheidung, welche Konsequenzen oder Maßnahmen angemessen sind (Prinzip der Verhältnismäßigkeit).

2.1. Maßnahmen

  • Klärendes Gespräch mit Moderatoren* / Fachlehrer(in) / Klassenlehrer(in)
    *: Moderatoren sind Schülerinnen und Schüler, die ausgebildet worden sind, bei Streitigkeiten den Beteiligten zu helfen, eine Lösung zu finden.

  • Situationsbezogene Maßnahmen durch Fachlehrer(in) / Klassenlehrer(in)

  • Benachrichtigung der Eltern

  • Gespräch des / der Fachlehrers(in) / Klassenlehrers(in) mit den Eltern und eventuell den betroffenen Schülerinnen und Schülern

  • Gespräch aller Beteiligten mit dem Schulleiter

2.2. Ordnungsmaßnahmen

  • Tadel durch den/die Klassenlehrer(in)

  • Weitere Maßnahmen durch die Klassenkonferenz(z.B. schriftlicher Verweis oder Ausschluss vom Unterricht)

3. Hinweise für Eltern

Der Wechsel zum Gymnasium bringt erhebliche Veränderungen, bedingt durch

  • Schulgröße

  • Fachlehrersystem mit entsprechendem Stundenplan

  • Neue Klasse mit vielen leistungsstarken Kindern

Zur Bewältigung der neuen Anforderungen unterstützen Eltern ihre Kinder, falls dies notwendig ist; das Ziel ist die wachsende Selbständigkeit der Kinder. In folgenden Bereichen kann jedoch Elternhilfe erforderlich sein:

  • Materialien beschaffen

  • Schultasche packen

  • Platz und Zeit für Hausaufgaben regeln

  • Stichprobenartig die Hausaufgaben und das Hausaufgabenheft kontrollieren

  • Für ein gesundes Schulfrühstück sorgen

Besondere Aufgaben der Eltern bleiben die Ermutigung ihrer Kinder bei Misserfolgen und die Unterstützung in Konfliktsituationen. Bei Schwierigkeiten ist die offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern unverzichtbar. Ideelle und praktische Mitarbeit von Eltern bei Aktionen ist willkommen.