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Das Petrinum in der Box

Abschlusspräsentation des Projekts "Kultur und Schule"


Zum Ausgang des soeben beendeten Schuljahres haben die Schüler und Schülerinnen der Klassen 9b und 9d des Altstadtgymnasiums ihr Kunstprojekt „Unser Petrinum im Wandel“ mit Kunstführungen für ihre Eltern und die Schulgemeinde präsentiert.

Ein Jahr lang haben sie - im Rahmen des Landesprogrammes Kultur und Schule NRW - unter Leitung der Illustratorin Sabine Metz und gemeinsam mit ihren Kunstlehrerinnen Melanie Hill und Barbara Trottenberg den Lebensraum, an dem sie täglich viele Stunden des Tages verbringen - ihre Schule - erforscht.

Im kleinen Gefüge “Schule“ wird der Einfluss von Geschichte und Politik deutlich, die sich entfaltenden Wissenschaften, eine sich wandelnde Gesellschaft, die Entwicklung von Architektur und Moden. Festgezurrt an Persönlichkeiten der Schule, in den Räumlichkeiten, die allen vertraut sind, mit Erfahrungen, die alle bestens nachvollziehen können, haben die Schüler ihre Erkenntnisse künstlerisch verarbeitet, - immer auf der Spur der langen Schulgeschichte des Petrinum seit den Wurzeln als Lateinschule weit vor 1421, über die Zeit als Klosterschule der Franziskaner bis zu ihrer heutigen, modernen Schule mit seinem reichhaltigen Schulleben. Mittels historischer Aufnahmen aus dem Stadtarchiv, beim Besuch der Ausstellung „Entwicklung von Schule in RE“ in der VHS und auf Spurensuche vom Dachboden bis in die Keller des Schulgebäudes haben die 9-Klässler den Zeiten nachgespürt. Sie haben mit dem Bibliothekar Michael van Ahlen die historische Schulbibliothek ausgekundschaftet. Sie haben gezeichnet und fotografiert, gemalt, gebaut und einen Film produziert.

Schülerkommentare wie „Das war das coolste Kunstprojekt bisher.“ hören Projektleiterin Sabine Metz wie auch die Kunstlehrerinnen gern. Sie freuen sich über den Eifer und die gelungene Teamarbeit der Schüler. „Das Konzept, die Schüler zu einer intensiven persönlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit ihren selbst gestellten Themen zu führen, ist aufgegangen.“

In Objektkästen, sogenannten Mindboxes, sind die Ergebnisse dieser gemeinsamen künstlerischen Arbeit umgesetzt worden. Installiert an den Orten, auf die sie hinweisen wollen, sind sie „Denk-mal“ und bisweilen Zukunftsvision und sollen den Betrachter anregen, besondere Geschichten, Orte und vergessene Winkel der Schule zu entdecken, bewusst wahrzunehmen oder zu verändern.

Eine „Mindbox-Map“, die im Sekretariat erhältlich ist, führt zu den diversen Standorten der Boxen im Schulgebäude. Nach den Sommerferien laden zusätzliche Infotafeln die Besucher zum Weiterforschen ein.

Wer also interessiert ist an der Entwicklung von der Gründungs-Zeit bis zu Konzepten für die Zukunft mit Chillraum und grünem Klassenzimmer, Hogwarts im Petrinum, spannenden Orten unter der Schule und mehr, kann sich anregen und führen lassen.


Von: Sabine Metz