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Lateiner im LWL-Museum für Archäologie

Ausflüge der 6er Latein-Kurse nach Herne


Die Lateinklasse 6a bei der Ausgrabung

Der Lateinkurs 6bc vor dem Museum

Der Lateinkurs 6bc probiert eine römische Rüstung an

Der Lateinkurs 6bc fertigt Spielwürfel nach römischen Vorbild an

Die Lateinklasse 6a vor dem Museum

Die Lateinklasse 6a bei der Ausgrabung

Die Lateinklasse 6a bei der Ausgrabung

Am Dienstag, den 27. Juni, und am Donnerstag, den 29. Juni, unternahmen der Lateinkurs und die Lateinklasse der Jahrgangsstufe 6 mit ihrem Lateinlehrer Herrn Kräling jeweils einen Ausflug ins LWL-Museum für Archäologie.

Unter der Begleitung der Referendarin Frau Riess nahmen die 22 Schüler_innen der Klassen 6b und 6c an der durch eine Archäologin begleiteten Führung „Römer, geht nach Hause!“ teil. Darin gingen sie der Frage nach, wie die Germanen in der Region die Römer erfolgreich vertrieben haben. In der Dauerausstellung ließen sich verschiedenste Zeugnisse der damaligen Zeit entdecken. Waffen und schwere Rüstungen berichten von heftigen Kämpfen, während Austernschalen, Gebrauchs- und Kunsthandwerk den Export mediterraner Kultur zeigen. Anhand nachgebildeter Rüstungen und Helme konnte hautnah erlebt werden, wie schwer eine derartige Ausrüstung war und wie diese die Beweglichkeit und das Sichtfeld einschränkte. Vor einer selbstständigen Erkundung des Museums wurden abschließend – selbstverständlich nach römischen Vorbild – Spielwürfel als kleines Souvenir angefertigt.

Die 24 Schülerinnen und Schüler der Lateinklasse 6a nahmen dagegen an dem Programm „Grabungscamp – Weck’ den Archäologen in Dir!“ teil. In Begleitung von Frau Glebsattel und Herrn Zerwas und unter Anleitung von zwei Archäologen konnten sie in einer nachgestellten Ausgrabung die Arbeit eines Archäologen kennenlernen. An verschiedenen Schnitten im Erdreich galt es dann zu graben, zu finden und anschließend daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Dabei entdeckten sie sozusagen von der Vergangenheit in der Tiefe bis zur Gegenwart an der Oberfläche Zeugnisse aus verschiedenen Zeiten. Von der Steinzeit über die Zeit der Römer bis ins Mittelalter ließen sich Überreste einer frühen Müllkippe, eines Brunnens, mehrerer Gräber sowie einer Kirche freilegen. Nachdem die dabei zu Tage geförderten Funde datiert und besprochen wurden, ging es zurück in die Dauer- und Sonderausstellung, um die entsprechenden Originale wiederzufinden und jede Menge weitere Zeugnisse zu entdecken.


Von: Benjamin Kräling